Ein-Euro-Jobs

Haeppi bloggtKeine 1-Euro-‚Jobs‘ in Schulen:

Der Beschlusstext der Vorlage „Gute Schule 2020“ sah es zwar nicht vor, aber in der Begründung wurde mitgeteilt, dass die Verwaltung bereits mit dem Jobcenter um 1-Euro-‚Jobber‘ feilsche, damit diese Pflichtaufgaben der Stadt übernähmen. weiterlesen

Mein Kommentar dazu:

Die Geschichte der Arbeiterbewegung ist lang. Sehr lang. Seit Jahrhunderten kämpfen Menschen für die Rechte der Arbeiter. Es gab viel Leid und viele Tote in diesem Kampf. Aber es gab auch einige Erfolge.

Auf jedenfall hat sich ein Grundsatz manifestiert, der unter allen Umständen für alle lohnabhängig Beschäftigten gilt:

GLEICHER LOHN FÜR GLEICHE ARBEIT!

Das ist der Grundsatz aller Tarife.

Wie kann es sein, dass Menschen gezwungen werden, unter Tarif zu arbeiten? Kein Ein-Euro-Jobber arbeitet freiwillig für diesen Lohn. Jeder würde diese „Arbeitsstelle“ sofort mit einem richtigen Arbeitsplatz tauschen. EIn Arbeitsplatz mit Lohn, Urlaub, Lohnfortzahlung, Sozialversicherung, Betriebsrat, Tarif, Streikrecht.

Um auch einmal etwas positives hervorzuheben, sei gesagt, dass diejenigen, die nicht unter das Betriebsverfassungsgesetz fallen, unbestreitbar ein Recht auf politischen Streik haben. Vielleicht wäre das ein Weg, den auch die Linkspartei einschlagen sollte.

Zacharias Zorngiebel

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